schildpatt

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schildpatt
und dem mond
die blässe genommen

thronst du auf einem räder
stuhl. zu
schmal
sagt die schwester
sei er.

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trink doch was.

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abendbrot. früh
wird im sommer der
früh wird der himmel zu
gezogen.

dein bett.
da hat vorher der russe gelegen.
der boden war voller wut
aber die putzhilfe hat sie entfernt.

damals in polen
im osten der schnee
das schwarze holz.
bist du dieselbe?
am warten
habe ich dich erkannt.

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nicht mal in
einem teller nudeln
schmeck das mal schmeckt
das mahl
das sie breiten
das alles ist

blass
wie schildpatt.
das bleiche am mond

ist der tag
der sich öffnet und dann
neben dir läuft
unter deinen rädern bis zum abend,
der boden aus grauem linol,
vergessener wut und
und einem meer aus

salz und wunden bildern
in ihrem kreisen um
lücken und sinn.

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trink doch was.

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die linolkarte
kartografiert jeden hier.
du fährst auf den vortagen der anderen
und fällst dabei schon mittags
über den rand
deiner selbst.

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nachtrag

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wortstrauß
vergittert die

schnappe fällt
aus verhinderung

und selbsterhalt
aus beschäftigung

die müdigkeit.
wortstrauß

beschwert
zerlegt. ins üble.

erwarte nichts. die lieder
sind aus pergament.

aufsicht. und absicht.
die leerstellen im sinn,

das ganze firma
ment.

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