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meinem vater

.

tag 1

( )

die luft
der zug

weltholen
ein letztes.

auf einer plattform
am atemende

holen sie ihn ein
in gleißend hell

in gelb in rot
vielleicht

in nichts
fallend oder licht.

um uns wird leer.
ein vakuum

.

.

tag 11

( )

ein trauerstrauß
ist dies:

im zug
die fahrenden
farben zu halten

sie im märzlicht in
dauer zu hoffen. dabei
zwischen wörter zu fallen
zwischen räumen zu suchen

ein stück wurzel
loses holz im atem
spiegel eine bleibe
zu finden.

.

.

tag 49

( )

neunundvierzig tage
lang erwarte ich den
traum. denn

den flug seiner bahn
will ich nicht stören
und rufe nicht.

( )

ein silberkleid
ein bleibsel aus dem
reichswald als diene
alles gebliebene

das übrige aller welt
der guten fügung
für unser halt
und lassen.

( )

nach verlöschen
im frühtag
seines innersten
endes fast gewiss

die tür. licht.
ein arzt
im bariton
nach tiefer stille
lautes blech.

( )

in milliarden metallspitzen
implodiert er am ende
in anfang.

ein hund ein flug ein kompass
weites land ein enger schuh. das
ende. die russen. fast um ein haar.

als kenne ich ihn nicht
nur teilhaft.
denn zwischen amselreimen

grüngeschirr mit gold in
bügelfalten reisetaschen
bleibt ein tiefes nicht.

( )

als erkenne ich sein bild
in cumulus und fuge.
willen. stärke. perfektion.

( )

vergangen verflogen
zu diamant planet
und jupiter sturm. dort
ist er einstein. alles

auf anfang
vom ende her nach
zwischen sein.

kleinste teile metall ist er
neunundvierzig tage lang
spiegelnde dämonen

bildlos verwobener begegnung
in schrecken oder nicht.
ein übersinn. oder

ein entwurf
ein hohes brennen
ein sirrender luftleerer ton

in kaskaden sirrender töne.
die gewissheit alles in
einem sein
zu sein.

gewesen. jetzt. immer.

keine entscheidungen mehr
keine schlussfolgerung.
einfach gar nichts
weil keiner fragt
weil keiner ist.

( )

er hörst von ferne
dass er träumer war
ein clown heiter und
in vielem schwer.

das dunkle unsag
hing ihm zeitweilen
auf den schultern als
ein treuer toter hund.

happy end.
seine bleibsel sind papier
seine kleider
nähen meinen tag.

er ist nicht hier
aber da – unvermutet
restlos vermutlich ein
momentum licht
kurz vor dem
aufschlag.

.

.

tag 182

.

fort die dinge schalen
schutz und mantel zer
gänglichkeiten

alles liegt nun im atem
und quanten traum
der abstand von aus
und ein

dem verbleib
zwischen
orten
und ihrer idee.
eine prärie

ist unser raum ein
wandernder stern dort
dreht sich der himmel
ein tal lang um die nacht
in einer frequenz
für einsiedler

steine drehte ich
eine botschaft zu lesen doch
wir sind über schwalben
in schlaf.

.

.

tag 310

.

in trübnis
unter
holz
ein tupfen rot

geträumte
koralle ich sehe
wörter

sie rollen wie
kiesel vom
berg un

haltbar
nichts
ist wahr nur
das fremde blau als

er mir verloren ging
war der himmel holz
das ufer sein wille.
die grenze zu schützen

blickte ich in hinter
musik etwas wartet unter
der haut und darüber

ein großes fremd ein
sein ohne nacht im
sein ohne tag.

.

.

tag 365

. 

alleen.
dahinter

freies feld. flug
meister

sein hoher stern.

der tod
ist ein schlüssel zu
panoramabildern.

wir fuhren landstraßen.
mit jedem schattenschlag
auf meinen augenlidern
wuchs mein vertrauen
in licht.

/

horizont.
linien wie ein kupferstich.
ein hohes flugzeug schneidet
den himmel und
blau fällt

mir eintgegen sein gruß
ein freier raum.

/

dimensionen

/

die allee.
wir sind uns gut.
wolken heben den himmel

sein hohes segel
zeichnet blaupausen
für weite zeiten
hinter
welt.

/

vieler tage enge
aller leben anfang
und dann passiert etwas
und die

fehlermeldungen
eines körpers sind wie

kranke bäume einer allee
und irgendwann kippt eines
um das andere und bleibt
liegen.

trost ist
wenn uhren schlagen
in allen zimmern.
trost war
sein erstaunen
dass zeit ein ende hat.

.

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