endlieder / fragmente

meinem vater

.

( )

als falte sich
ein meer auf das
schluckt ihn ein.

halte seine hände
hände halten dinge
falten bilder hoch
die sinken in

korallengift
das ihn tränkt
und verschwimmt.

( )

abschiede
sind farblos
doch hinter ahnung
hinter fenstern
aus milch

bellen schakale
ihr violett in nacht ver
stummtem grün

läuft ein stern über
der see aus kobalt
blau.

sein meer
ist kontinent
ein wesen.

metallisch. stumm.
geliert in schwebe.
ein anderort.

darüber ein ufo
wartend
in präzision.

im auftrag ihn fort
zunehmen im nacht
licht der magnolien.

( )

unter blau
ist sturm
ist flut.

atemzüge
rollen über ihn
überschwemmen
sein zwerchfell
waschen ihn
leer

er bleibt knapp
unter wasser
schwimmt neben sich
in ausklang.

( )

zwischenwände
aus gras
und gift.

bilder löschen
sterne brechen.
das tiefblau
seiner augen
das dunkelste
das klarste

darein fällt
ein stein.
kreise wachsen
und werden klein

der äußere kreis
erreicht mein herz
der innere den stern.

ein ganzes meer
schluckt ihn ein

rein und fremd
hebt ihn auf
aus der nacht
aus alle
dem.

( )

wand aus
milch wand
aus glas und

gras be
deckter hügel
heimat
heim
anheim gegeben
dem

blau gelierten wesen
als bild seiner selbst
oder willkür der nacht.

ein ufo.
um mich
fremdes land

ich gebe

segen ins leer

wünsche ihm
geholt zu sein.

( )

verbundenheit. ab
lösung. begleitung.
aufstieg. vermutung.
ein tobendes meer

im takt der zerstörung
seiner leibmaschine
hält er schritt im ab
bau seiner selbst.

alle müssen aus sich
gehen.

da liegt er

nun helft ihm dort.

( )

im dunkel
in sichelnacht
fliegen seine bilder
auf in aller himmel
orte

an ihren platz
aufzuleuchten
sich zu legen
sich zu ordnen
und zu lösen

um zu bleiben
um zu vergehen.

ich
gieße bleibilder
atme das gift
aus vernichtung
und erlösung.

( )

tränen des kindes.
die tränen des kindes.
unsägliche nähe füllt
sich aus blau und
nährt sich nicht
leer.

.

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