weißtauch

für meinen vater

.

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weiß
tauch

nichts
wäre leichter nichts
heller

ein tuch mit
flecken ein lauer
wind

flieg.
flieg
auf ackerfeld

ein segelflug
in sommerglast flieg
zwischen leeren zimmern

.

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sprung
federn
herz zer
reissend.
die unge

duld im
regelwerk ent
rudert außer sich
und kippt ins
jetzt.

alles sonst sehe ich klar.
den bass. die höhen.
das nachtkleid.
nur die fall

höhe nicht
wenn er so treibt.
ich ihn suche. ahne
und nicht weiß.

.

///

spiegel
fangen ihn nicht ein
seine atemnetze sind

silberfüchse die
schleichen um das haus
und fressen seine
bilder leer.

in brüche
füll ich warmes

licht

.

////

er fällt. in
ihm fällt es in

gewichtlosen blöcken
leise
wie übergroßer
schnee.

ein brinkel auf
weißem tuch. er sucht. all
die täglichkeiten sind

ihm gesellen wie
schneestöcke in den
wind gesteckter un
halt.

er sitzt silben aus
ist gehölz einer allee
abgeschlagen doch

bei nacht
sonnenkuss

der junirose.

.

/////

nachtschatten
und frühlings

feder
piwitt piwitt
dankbar ist er

trägt hellen tag
den letzten schnee

und spürt vielleicht
dass er erfunden ist
seine gespinste frei
erfunden doch

einzig.
ihr verlöschen 
hinter tag

.

.

auf station

.

harpuniert
mond der blick
ein untergang
in dir
fällt schnee.

das auge
sucht nach außen
stumpf und hell wie
ein zer
schlagener opal.

dein leerer teller
ich rufe  
nährzeit
zähle speisen
in die luft

orange. gelb. weiß.
nach fiebergrün
gehe ich zum automaten
den druck deiner hände
um mein glas.

:

:

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