arche

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den atem verschlagen,
mein dunkler kern im
sog der meldung
ein fremder schmerz.

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zeit die innen läuft.
was machst du noch.
untertitel schreibe ich. nichts
scharfkantiges mehr, nicht laut,
eher ledrig und stumm.

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ist dies nun die neue grenze,
rufen die im fluss gesegneten.
balsamierte, kinder und alte –
geborgen sind sie und geliebt.
bis gott das wasser kippt.
rinnsal trost, doch kein
schiff kommt der sand
zu seicht für eisen.

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ich weiß nicht. vergessen.
worauf hinauswollen?
hinaus ja. zwischen
zeilen zwischen schnee
wo es hell ist.
dort zwischen hier.

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etwas anders. es treibt mich um,
das blau der wände und lieder,
die substanz der form.
brüche. zwischen. unterpfand.
silberfäden nähen netze, silben
fische schwimmen dort hinein.
ob alles bleibt?
die welt an ihrem platz.

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an den rosen entlang auf knien.
sie zu rufen. ihre farben.

dann vielleicht ist dableiben
und fortkommen.

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was wäre das andere. die welt
durch die man sieht. also hinaus.
sterne werfen diamant in pfützen,
bilder fallen von der welt. ja.

gehen in gutem einvernehmen.

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apfelernte. nicht hier.
über quebec im gelben wind
und zimt aus fern.

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weinen.
nichts ist klar.
doch du weißt,
sand wird zu opal,
wenn gott das wasser
kippt.

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