bin

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bin frageweiß
setze auf sprung. werfe mich
zwischen bild und wort.
spiegel fangen

meine schatten
ein refrain begleitet sich dabei
every time we say good – doch

falle ich
frei
und
liederlos.

bin ich wirklich fort?
der gletscher schmilzt.
schau auf. wer geht im stillen.
denke nicht in worten.
schau durch zellen das licht
ihrer teilung ihren zerfall.

denn im idealfall und schluss
endlich:

bin ich gehölz am baikal oder
sonnenkuss später zeit.
bin nachtschatten und frühlings
feder
piwitt piwitt
(voller güte war deine welt. du dankst).

alles gespinst frei gefunden.
ich sehne vergeblich aber singe
in blütenbecher hinein.

das abseits
ist ein heiler ort
flirrend
kurz im tag.

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