miles to go

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herzausfall. türen auf ins licht.
gehe nach sehne mir kartoffelerde
alle hände auf einmal alles ist und
die ganze asche aller sind fort alle
ihre gräber auch die rosen.

rede mir grund. unter
mantelstoff und mantel
mein zauberwort ist pallium,
höre violinen zu. würde mich
drehen um
drehen,
den schnee so hoch werfen

bis er zurück in wolken fällt oder
ins ohr halte ihn ans ohr lausche der
physik, den hexametern wenn
eiswind schuhe bricht. sprache
ist weiß weiß ist ein tau
wort es steht mir bis zum hals.

deine stimme vergessend
nicht innernd nicht wissend
laufe ich
laufe weiter
dreh den fuß rückwärts höre wind
und kartoffeln wachsen. laufe in
handschuhen so fern so fern
lese ich sie aus.

zum keimen lege ich die dunkelwesen ein
in zerschossenes mauerwerk nass und  
kalt von den seen den vielen und im regen
vom meer wird salz kommen und ich nehme

anlauf nehme an
ich laufe gegen türen
die sich öffnen wie im testament.
rausche über den berg den bogen
erkläre mich heil und meine finger klopfen mazurken
auf leere stühle desinfiziert und verloren.

doch die lieder machen meine lungen weit
wie königreiche,
ich fließe aus dem vorraum der kontrolle
und verweile aus der zeit rausche über bergbögen
schrift wird sein,
ein anflug größe. bis alles
anlauf nimmt, ohne mich
in fremder taktung.

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